Dresden: Hilfskräfte proben Hooligan-Einsatz

Dass es vor oder nach Fussballspielen immer wieder zu Zwischenfällen kommt, ist leider keine Seltenheit. Immer wieder müssen Polizeikräfte einschreiten, wenn sich „Fussballfans“ in die Quere kommen oder einfach nur randaliert wird. In Dresden haben sich am Wochenende Polizeikräfte, sowie Feuerwehr, Rettungsdienste und auch das THW gemeinsam auf einen solchen Fall vorbereitet. Angenommen wurde ein sogenannter Massenanfall von Verletzten – kurz: ManV. In einem Zug kam es zu Ausschreitungen mit gewaltbereiten Hooligans. Pyrotechnik wurde entzündet und ein Abteil geriet in Brand. Während das BOrdpersonal das Feuer löschen konnte, war es für die im oberen Abteil befindlichen Fahrgäste nicht möglich, den Waggon zu verlassen. Es waren mehrere Verletzte zu beklagen, Großalarm wurde ausgelöst.

Während sich die Polizei mit Speziakräften um die sogenannten „Störer“ kümmerte, war ein Unfallmanager der Bahn vor Ort, um den Einsatz auf dem Gelände abzusichern. Oberleitungen mussten gesichert und Geise gesperrt werden. Die Feuerwehr und das THW schafften Zugänge in das Waggoninnere und halfen bei der technischen Rettung der Verletzten mit. Der Rettungsdienst widerum versorgte die Verletzten und koordinierte den Abtransport in Krankenhäuser.

Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit auch zwischen fremden Hilfsorganisationen zu festigen und Gefährdungen im Gleisbereich aufzuzeigen. Mehr dazu gibt es bei unserem Partner Blaulichtmeldung-Mitteldeutschland

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