Fettexplosion und Feueralarm beim Tag der offenen Tür

Die Freiwillige Feuerwehr Singwitz veranstaltete am Samstag erstmalig einen Tag der offenen Tür. Bei bestem Sommerwetter nutzten viele Besucher die Gelegenheit, um bei den Kameraden mal reinzuschnuppern. Und das hat sich auch gelohnt. Bei leckeren Speisen und Getränken konnte man sich die Technik der Feuerwehr anschauen und Fragen rund um das Thema Feuerwehr losweden. Für die Kinder gab es allerhand Beschäftigungen und wer wollte, konnte sich dank eines Hubsteigers Singwitz von oben anschauen. Höhepunkt waren am späten Nachmittag aber mit Abstand zwei spektaküläre Vorführungen.

160910_vorfuehrung_ff_singwitz-11Gegen 16.30 Uhr begann ein Holzhaus auf dem Gelände der Feuerwehr zu qualmen. Ein Kamerad wählte den Notruf 112 und begann den Besuchern am Mikrofon zu erklären, welche einzelnen Schritte nun ablaufen würde. Dem Disponent in der Rettungsleitstelle wurde live die Situation geschildert. Wenige Augenblicke schrillten die Melder der Feuerwehrleute und die Sirene im Ort ertönte. Dann dauerte es nicht lange, bis die ersten Kameraden angerannt kamen, sich umzogen und die Einsatzfahrzeuge besetzten. Mit Blaulicht und Martinshorn setzten sich das TSF-W/Z, der MTW, sowie der SW1000 in Bewegung. Kurz darauf trafen die Einsatzfahrzeuge am qualmenden Haus ein. Acht Kinder traten hinter einem der Autos an und bekamen vom Gruppenführer Befehle zugewiesen. Dann ging alles ganz schnell: Schläuche wurden verlegt, der Verteiler gesetzt und drei Strahlrohre vorgenommen. In kürzester Zeit hatten die Jungen und Mädchen einen kompletten Löschangriff aufgebaut.

160910_vorfuehrung_ff_singwitz-21Wenig später folgte dann die nächste Vorführung. In einer eigens dafür gebauten mobilen Küche wurde ein Topf voller Öl solange erhitzt, bis es brannte. Ein Kamerad erläuterte den Besuchern, dass es jetzt eigentlich Das beste wäre, wenn man den Deckel auf den Topf geben oder das Ganze mit einer speziellern Löschdecke abdecken würde. Das brennende Öl mit Wasser zu löschen würde fatale Folgen haben. Dennoch wollte man den Gästen den Effekt der Fettexplosion zeigen und gab einen Eimer voller Wasser auf die Brandstelle. Sofort entzündete sich ein riesiger Feuerball, der mehrere Meter in die Höhe stieg. Nach wenigen Sekunden war das Spektakel aber auch schon wieder vorbei. Die Erinnerungen daran werden bei den Besuchern aber hoffentlich noch lange bleiben. Damit beim nächsten Fettbrand richtig gehandelt wird.

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