Feuerwehr Ohorn mit neuem Einsatzfahrzeug unterwegs

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ohorn können seit kurzem ein neues Einsatzfahrzeug nutzen. Der neue Mannschaftstransportwagen- kurz: MTW – ersetzt den in die Jahre gekommenen Vorausrüstwagen VRW. Der alte VW LT31 aus dem Jahr 1974 konnte nicht mehr die notwendige Sicherheit für die Kameraden gewährleisten und musste ständig repariert werden. Damit soll mit dem neuen Ford Transit Schluss sein. Acht Kameraden finden in dem Auto Platz. Dieses soll als Transportmittel für die Einsatzkräfte und auch für die Jugendfeuerwehr genutzt werden. „Durch die auffällige Beklebung und die optische Heckwarneinrichtung wollen wir es auch vermehrt für die Absicherung bei Autobahneinsätzen nutzen“, so Jens Nobis, der Ortswehrleiter in Ohorn. Die spezielle Beklebung wurde durch die Firma Rammer gesponsert und auch die Firma Foliatec aus Rammenau hat hier finanziell unterstützt.

Für die Kameraden ist das neue Fahrzeug ein riesen Unterschied zum bisheringen VRW. Der Ford verfügt über einen Allradantrieb und hat auch eine Standheizung. Dieses ist wichtig, da das Auto auch vom Einsatzleiter genutzt werden kann, um große Einsätze zu koordinieren. Dafür steht auch ein Besprechungstisch zur Verfügung. Gedrehte Sitze sorgen dafür, dass bis zu sechs Leute an diesem Arbeitsplatz tätig werden können.

Im Gegensatz zum alten Vorausrüstwagen verfügt der neue MTW über keine feuerwehrtechnische Beladung. Außer ein paar Absicherungsgerätschaften ist nicht viel in dem Fahrzeug verlastet. Um dennoch bei Unfällen und anderen Hilfeleistungen arbeiten zu können, wurde das hydraulische Rettungsgerät auf dem Löschgruppenfahrzeug verlastet – welches dadurch zu einem sogenannten Hilfeleistunglöschfahrzeug HLF wurde. Da das bisherige Rettungsgerät auch schon etwas älter war, beschaffte man sich auch hier ein neues. Für rund 20.000 Euro wurde in ein Produkt der Firma Weber investiert.

Insgesamt steckte die Gemeinde Ohorn rund 80.000 Euro in die Neuanschaffungen. Etwa 31.000 Euro davon stammen aus Fördermitteln. Der alte Vorausrüstwagen wurde über eine Zollauktion versteigert.

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