Kinder bedanken sich bei der Feuerwehr




Stundenlang kämpften die Kameraden der Feuerwehr am 20. Mai mitten in der Nacht gegen die Flammen bei einem Scheunenbrand in Wachau. Meterhoch schlugen die Flammen in den Nachthimmel, immer wieder waren explosionsartige Geräusche zu hören. Das ging auch bei den im Ort lebenden Kindern nicht spurlos vorbei. Durch die Sirene geweckt trieb es dem ein oder anderen Kind auch Tränen in die Augen. Im Kinderhaus Wachau war der Brand in den darauf folgenden Tagen Gesprächsthema Nummer eins. Für die Erzieherin Christa Brandt und ihre Spatzen Grund genug, um den Feuerwehrleuten einmal Danke für ihren Einsatz auszusprechen. Am vergangenen Mittwoch überreichten sie einen von Wachaus Feuerwehrleuten einen selbstgebackenen Kuchen und ein Päckchen Kaffee. Er wiederum lud die Kleinen kurzerhand ins Feuerwehrgerätehaus ein und machte die Mädchen und Jungen mit der Technik vertraut. „Wir möchten die Chance nutzen, gerade junge Menschen für eine Tätigkeit in den Reihen unserer Feuerwehren zu begeistern. Damit sichern wir auch künftig die Einsatzbereitschaft innerhalb der Gemeinde.“, erzählt Dominik Thamsen im Anschluss. Er freut sich über das Interesse der Kinder und vor allem auch über die Aufmerksamkeit nach dem Brandeinsatz. „Das ist eine ganz besondere Wertschätzung unserer harten und mitunter auch lebensgefährlichen Arbeit.“, so der Feuerwehrmann weiter. Momentan verfügt die Freiwillige Feuerwehr Wachau über insgesamt 20 Kameraden. Bei dem Einsatz in der Teichstraße waren 12 Florianjünger vor Ort. Unterstützt wurden sie von Einsatzkräften aus den umliegenden Ortsteilen Lomnitz, Leppersdorf und Seifersdorf. Rund 200.000 Liter Wasser waren notwendig, um das verheerende Feuer zu löschen. Untersuchungen zur Brandursache wurden aufgenommen.