Liegt das Feuerwehr-Tablet nur in der Ecke?

Groß war die Freude bei vielen, als Ende 2014 die ersten Feuerwehr-Tablets an die Feuerwehren im Freistaat Sachen verteilt wurden. Nagelneue iPads waren es, auf denen die spezielle Feuerwehr-App installiert war und die es quasi als Geschenk an die Einsatzkräfte gab. Gemeinsam mit der Bergakademie Freiberg hatte man die Software entwickelt, um Abläufe im Feuerwehr-Alltag zu erleichtern. Rettungskarten, Gefahrstoff-Infos, Atemschutzüberwachung und Hydrantenplan inklusive. Doch anstatt die Geräte täglich im Einsatz mitzuführen liegen die Tablets vielerorts einfach nur im Gerätehaus rum. Oft werden sie im Alarmfall am Ladegerät vergessen, sind im Schrank eingeschlossen oder dürfen nur von Verantwortlichen herausgegeben werden. Dabei hatte der Freistaat doch extra tausende Euro in das Projekt investiert. Sind die iPads einfach für den Einsatz ungeeignet? Müssen die Einsatzkräfte mehr an den Geräten geschult werden? Oder ist es einfach die Vergesslichkeit, welche den Kameraden einen Strich durch die Rechnung macht? Wie wird das in eurer Feuerwehr gehandhabt? Schreibt es als Kommentar unter unseren Facebook-Artikel.

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