Obergurig investiert in die Feuerwehr – Neue Helfer sind willkommen




Die Gemeinde Obergurig investiert im kommenden Jahr knapp 30.000 Euro in die Gemeindefeuerwehr. Das berichtete gestern die Sächsische Zeitung auf ihrem Internetportal sz-online.de. Dem Artikel zufolge sei es vor allem neue Atemschutztechnik, die beschafft werden müsse. Gemeindewehrleiter René Pötschke erklärte gegenüber der SZ, dass die alte Unterdrucktechnik nicht mehr den Standards entspreche und gegen neue Überdruck-Geräte ausgetauscht werden müsse. Diese Atemschutzgeräte werden auch in den Nachbargemeidnen genutzt, sodass man mit einem einheitlichen System nun bei größeren Einsätzen noch besser gemeinsam arbeiten kann. Die Sz berichtet auch, dass ein neues Gasmessgerät, sowie neue Einsatzkleidung beschafft werden soll. Die alten Jacken würden die Kameraden nicht mehr ausreichend vor Hitze und Nässe schützen. Die Hälfte der Kosten sollen Fördermittel abdecken.

Nachdem in den letzten Jahren nach und nach neue Fahrzeuge und nun auch weitere Ausrüstung beschafft wurden, sie die drei Ortswehren der Gemeinde Obergurig gut ausgestattet, um im Ernstfall helfen zu können. Doch laut dem SZ-Bericht plagt den Gemeindewehrleiter Pötschke noch eine ganz andere Sorge. So soll er in der letzten Gemeinderatssitzung darauf aufmerksam gemacht haben, dass die personelle Situation in den Wehren prekär sei. Mitgliederaufrufe hätten nicht viel gebracht, man fordere die Gemeinde auf, hier noch aktiver zu werden. Dabei soll auch die neue Arbeitsgemeinschaft an der Grundschule helfen. Seit diesem Jahr wird Kindern hier das Thema Brandschutz wieder näher gebracht.