Ostsachsen: Polizei sichert das Osterreiten ab

Am Ostersonntag wurde in einigen Städten und Gemeinden der Landkreise Bautzen und Görlitz die traditionellen Prozessionen der Oster- und Kreuzreiter abgehalten. Sie trugen den Ostergruß ins Land. Zahlreiche Zuschauer säumten die Strecken.

Im Bereich Bautzen waren 145 Reiter auf den Strecken von Bautzen nach Radibor und von Storcha nach Radibor und zurück, unterwegs. Ca. 6.000 Zuschauer befanden sich an den jeweiligen Strecken. Ein 22-jähriger Reiter, dessen Pferd plötzlich scheute, fiel herunter und verletzte sich. Er musste medizinisch behandelt werden.

Eine weitere Strecke ging von Wittichenau nach Ralbitz und zurück. Hier waren ca. 7.000 Gäste an der Strecke, welche 474 Reiter sahen. Ein 48-jähriger Reiter wurde verletzt, als das Pferd, welches vor ihm unterwegs war, nach hinten ausschlug und den Reiter traf. Der Mann musste mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Von Panschwitz nach Crostwitz und von Nebelschütz nach Ostro  und zurück, waren insgesamt 380 Reiter unterwegs. Ca. 6.000 Zuschauer ließen sich das nicht entgehen und waren präsent.

In Ostritz trafen sich 80 Reiter zum Ausritt nach Zittau und zurück. Hier waren ca. 6.000 Gäste an der Strecke.

Insgesamt waren ca. 25.000 Menschen auf den Beinen um sich 1079 Oster- und Kreuzreiter anzuschauen. Außer den zwei oben beschriebenen Stürzen kam es zu keinen Problemen bei den Prozessionen.

Die Veranstaltungen wurden durch 34 Polizisten abgesichert.

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