Sachsen können sich ab Januar über die Polizeiarbeit beschweren

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Das sächsische Staatsministerium des Innern richtet ab dem kommenden Jahr eine zentrale Beschwerdestelle für die sächsische Polizei ein. Start der neuen Serviceeinrichtung ist der 5. Januar 2016. Damit setzt die Staatsregierung ein weiteres im Koalitionsvertrag vereinbartes Vorhaben um. „Durch die Beschwerdestelle soll das Vertrauensverhältnis zwischen der Polizei und den Einwohnern in Sachsen weiter gestärkt werden“, sagte Innenminister Markus Ulbig. „Die Arbeit der Polizei wird dadurch noch Transparenter. Außerdem können in Zukunft Optimierungspotentiale besser erkannt und schneller umgesetzt werden“, so Ulbig weiter. Die Beschwerdestelle wird zunächst mit vier Mitarbeitern die Arbeit aufnehmen. Erreichbar sind sie per E-Mail unter: beschwerdestelle-polizei@smi.sachsen.de. Weiterhin kann die eigens eingerichtete Telefonsprechstunde genutzt werden. Von Montag bis Freitag können zwischen 9:00 Uhr und 11:30 Uhr Anliegen unter der Rufnummer 0351/564-3970 bei den Mitarbeitern direkt vorgetragen werden. Eine Faxnummer: 0351/564-3699 wurde ebenfalls geschaltet. Anliegen bezüglich polizeilicher Arbeit werden so direkt an die Staatsregierung herangetragen. Aber auch Anregungen und Hinweise werden entgegengenommen. Die Beschwerdestelle wird auch interne Beschwerden von Polizeibediensteten bearbeiten. Alle eingegangenen Sachverhalte werden geprüft. Dabei werden die betroffenen Polizeidienststellen einbezogen. Antworten werden die Klärungssuchenden in der Regel schriftlich erhalten. (Text: SMI | Symbolbild: Rico Löb)