Sächsische Schweiz: Bergwacht bereitet sich auf Saison vor

In der Sommer-Saison herrscht in der Sächsischen Schweiz Hochbetrieb, was das Wandern und Klettern angeht. Vor allem die mystischen Schluchten und atemberaubenden Aussichten locken viele Ausflügler in die Region. Damit sich die vielen Besucher aus nah und fern sicher in dem Gebirge bewegen können, gibt es die Bergwacht-Bereitschaft des DRK Dresden. Von Ostern bis Oktober sind rund um die Uhr Einsatzkräfte erreichbar, wenn jemand in Not ist. Über den Notruf 112 können die Retter alarmiert werden, zum Beispiel zu Kletterunfällen. Doch die Kameraden decken nicht nur solche Fälle ab. Sie sind auch da, wenn sich ein Wanderer den Knöchel verstaucht oder von einem Insekt gestochen wurde. Gerade an Sommerwochenenden ist die Bergwacht erster Ansprechpartner für medizinische Belange im Wandergebiet. Direkt im Kurort Rathen steht die Rettungswache, von der aus schnelle Hilfe gewährleistet wird. Ganze 70 bis 80 Mal pro Jahr geht bei den Bergrettern die Piepser. Dann fahren sie mit ihrem rot-weißen Transporter so schnell es geht zum nächsten Einsatz.

Damit die Einsatzkräfte aber auch vom Know-How her auf dem neusten Stand sind, finden regelmäßig Ausbildungen statt. So auch am letzten März-Wochenende am sogenannten „Rauenstein“ bei Weißig. Hier trainierten die Retter an mehreren Stationen, um ihr Wissen wieder aufzufrischen. Auch einige junge Kameraden waren dabei, schließlich müssen auch die Anwärter auf ihre zukünftigen Tätigkeiten vorbereitet werden. Besonderen Wert legte man vor allem auf das Thema ‚Sichern‘. Der Umgang mit Seilen und Karabinern muss in Fleisch und Blut übergehen, damit keine Fehler passieren. Die können im Ernstfall tödlich sein. Jeder muss sich auf den anderen verlassen können, wenn es hart auf hart kommt. Doch die Männer und Frauen der Dresdener Bergwacht scheinen damit keine Probleme zu haben. Vielmehr macht es den Rettern Spaß, für andere da zu sein, wenn Hilfe benötigt wird.