Schwerer Unfall bei Rammenau – Toyota-Fahrer stirbt nach Baum-Crash

Zu einem schweren Unfall auf der S158 zwischen Rammenau und Hauswalde eilten am Montag Morgen Feuerwehr und Rettungsdienst. Ein Toyota war hier von der Straße abgekommen und mit voller Wucht gegen einen Baum gekracht. Der Aufprall war so stark, dass der Fahrer in seinem Wrack eingeklemmt wurde. Zufälligerweise waren gerade ein Notarzt und dazu auch ein Rettungsassistent privat vor Ort, sodass dem Verunfallten sofort professionell geholfen werden konnte. Kurz darauf trafen die Rettungskräfte ein. Da der 50-jährige Fahrer mittlerweile das Bewusstsein verloren hatte, entschied man sich zu einer sogenannten „Crash-Rettung“. Hierbei geht es darum, den Patienten so schnell wie möglich aus dem Fahrzeug zu befreien, um weitere medizinische Maßnahmen zum Beispiel im Rettungswagen einleiten zu können. Noch während ein Rettungshubschrauber zur Unfallstelle unterwegs war, beganngen die Sanitäter vor Ort mit einer Reanimation. Wie ein Polizeisprecher am Nachmittag mitteilte, konnte ein herbeigeeilter Arzt letztendlich aber nur noch den Tod des Mannes feststellen. „Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz hat die Ermittlungen zum Unfallhergang und seiner Ursache aufgenommen“, schilderte Polizeisprecher Thmoas Knaup in einer Pressemitteilung. Die S 158 blieb zur Unfallfallaufnahme und Bergung des Toyotas bis gegen Mittag voll gesperrt. Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfall gesehen haben oder Angaben zum Fahrverhalten des Toyotas machen können. Sachdienliche Hinweise nimmt das Autobahnpolizeirevier in Bautzen auch telefonisch unter 03591 367-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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