Tragischer Vorfall in Pulsnitz – Jungschwan stirbt durch Stromschlag

Bereits zum siebenten Mal in diesem Jahr rückten die Kameraden der Feuerwehr Pulsnitz am Montag Nachmittag wegen einem Schwan aus. Doch während die vergangenen Schwaneneinsätze oftmals zum Schmunzeln anregten, war die Sache diesmal weitaus ernster. Ein Jungtier war unweit des Trebeteichs an der Kamenzer Straße in eine Stromleitung geflogen und abgestürzt, lag regungslos am Straßenrand. Mit Blaulicht und Martinshorn machten sich die Retter auf den Weg zum Ort des Geschehens, in der Hoffnung, dem verunglückten Tier noch helfen zu können. Doch vor Ort bot sich den Kameraden ein tragisches Bild. Mehrmals war der Schwan mit der Stromleitung kollidiert, lag blutend an einem Grundstück. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Für die Nachbarn hatte das Unglück noch ganz andere Nebenwirkungen. Durch die Kollision war der Strom in deinigen Haushalten ausgefallen, viele verpassten dadurch ihre Lieblingssendung im Fernsehen. Ein Techniker des Stromversorgers konnte das Problem aber binnen kurzer Zeit beheben.

Kameraden der Feuerwehr suchten das angrenzende Teichgebiet noch nach einem möglichen weiteren verletzten Schwan ab, konnten aber kein Tier entdecken, welches Verletzungen aufwies. Seit einigen Wochen haben die Jungtiere vom Pulsnitzer Schlossteich ihr Domizil verlassen und sind auf den Gewässern der Umgebung zu beobachten. Erst am Montag waren die Tiere am Trebeteich angekommen.

 

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