Über 400 neue Gerätewagen in Dienst gestellt

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Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK) hat Ende Februar die letzten von insgesamt 464 neuen Gerätewagen Sanität (GW-San) an die Länder ausgeliefert. Insgesamt wurden hier etwa 70 Millionen Euro investiert. Die zukünftigen Besatzungen der Hilfsorganisationen oder Feuerwehren werden derzeit direkt am Fahrzeug geschult und in die Ausstattung eingewiesen.

Gemäß den Vorschriften des Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz ergänzt der Bund den Katastrophenschutz der Länder in den Aufgabenbereichen Brandschutz, Betreuung, CBRN (chemische, biologische, radiologische, nukleare Gefahren) und Sanitätswesen.

Durch das langfristige Ausstattungskonzept, welches das BBK seit 2008 verfolgt, hält der Bund in den Ländern Fahrzeuge und Ausstattung vor. Diese werden von Hilfsorganisationen und Feuerwehren betrieben und stehen den Ländern ergänzend für den Katastrophenschutz zur Verfügung. Alle Fahrzeuge haben in diesem Konzept einen Doppelnutzen.

Die zuletzt übergebenen Gerätewagen Sanität sind neben dem sanitätsdienstlichen Gebrauch für einen Massenanfall von Verletzten (MANV) konzipiert. Das Fahrzeug selber ist ein MAN TGL 10.220 4×2 BB (Euro 6). Nach den speziellen Anforderungen des BBK hat die Firma WAS (Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeuge GmbH) die Fahrzeuge aufgebaut. Die Euro 6-Bauweise ist durch ihre Abgasnachbehandlung mit Harnstoff besonders umweltfreundlich.