Blaulicht-Paparazzo gibt es seit mehr als fünf Jahren. Wir sind spezialisiert auf die Berichterstattung bei Rettungs- und Feuerwehreinsätzen in Ostsachsen. Unser Ziel ist es, die Arbeit der überwiegend ehrenamtlich arbeitenden Kräfte in die Öffentlichkeit zu tragen. Dabei ist es uns wichtig, professionell und seriös zu agieren. Mehrere hundert Einsätze nehmen wir jährlich wahr, um zeitnah zu berichten. Doch nicht nur bei Schadensereignissen sind wir präsent. Auch Ausbildungen, Übungen und andere Termine rund um das Feuerwehrleben sind für unsere Leser und somit auch für uns interessant. Dabei pflegen wir ein freundschaftliches Verhältnis zu den zahlreichen Hilfsorganisationen in unserer Umgebung. Vom Standort Pulsnitz aus fahren wir die Landkreise Bautzen und Görlitz, sowie hin und wieder auch die Landeshauptstadt Dresden und den Kreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge an.

Mit dem Fahrrad zum Einsatz

Schon seit 2006 ist Blaulicht-Paparazzo-Gründer Rico Löb mit der Kamera unterwegs, wenn die Feuerwehr im Einsatz ist. Der damals 15-jährige fuhr mit seinem Fahrrad und einer MiniDV-Kamera den Einsatzfahrzeugen hinterher, wenn sie irgendwo auf dem Weg zum Einsatz waren. Später wurde die Internetseite „Einsatzdoku-Bautzen“ ins Leben gerufen, auf der überwiegend Artikel aus Bautzen und dem Oberland erschienen. Im Januar 2012 startete dann das Projekt „Blaulicht-Paparazzo“ mit einer eigenen Internetseite. Kurz darauf folgte auch ein Facebook-Auftritt, mit dem der Durchbruch gelang.

Eine starke Community

Die Zahle auf dem Facebook-Auftritt explodierten in kürzester Zeit. Nach wenigen Monaten folgten mehrere tausend Nutzer der Seite. Nach fünf Jahren sind es mehr als 28.000 Likes, die Blaulicht-Paparazzo verzeichnet. Doch die Nutzer konsumieren nicht einfach nur den Content. Rege Diskussionen werden regelmäßig angeregt und untereinander, sowie mit dem Blaulicht-Paparazzo-Team geführt.

Nach und nach folgten einige Mitstreiter, die das Projekt weiter aufbauten oder auch nur finanziell unterstützten. So war es möglich, in Ostsachsen einen Stelenwert zu erreichen, von dem man anfangs nicht zu träumen wagte. Mittlerweile kennt fast jeder Blaulicht-Paparazzo. Das spiegelt sich auch an den Einsatzstellen wider. Die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen klappt hervorragend und auch die lokalen und überregionalen Medien arbeiten gern mit uns zusammen.

Finanzieller Nutzen bleibt im Hintergrund

Blaulicht-Paparazzo finanziert sich zum einen durch den Verkauf von Foto und Videomaterial an Medien. Zum anderen spielt Werbung einige kostendeckende Einnahmen ein. Dies stand jedoch zu keinem Zeitpunkt im Vordergrund. Wir arbeiten aus Überzeugung und mit viel Spaß und Interesse an Ereignissen aus dem Blaulicht-Alltag. Das zeigt auch unsere professionelle Berichterstattung, die stets seriös gehalten wird. Unangebrachte Fotos von Verletzten, ungepixelte Kennzeichen oder unbestätigte Informationen gibt es bei uns nicht. Das wissen auch die Einsatzkräfte zu schätzen.

Vertrieben wird unser Bildmaterial über die Agentur News5. Seit April 2016 arbeiten wir eng mit deren Mitarbeitern zusammen, um für die Medien einen optimalen Workflow zu garantieren.

Seit 10 Jahren selbst bei der Feuerwehr

Blaulicht-Paparazzo-Gründer Rico Löb ist sei 2007 selbst bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Wenn in seinem Heimatort Pulsnitz die Sirene geht oder der Piepser schrillt, dann bleibt die Kamera zu hause und er fährt auf den Einsatzfahrzeugen mit. Als Atemschutzgeräteträger, Maschinist oder Truppführer wird er dann eingesetzt. Und auch im Kreisfeuerwehrverband engagiert sich der mittlerweile 26-jährige. Hier betreibt er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, um die Arbeit der Feuerwehr noch weiter in die Öffentlichkeit zu bringen.