Waldbrand bei Schwepnitz größtenteils gelöscht

Umweltminister besucht die Einsatzkräfte vor Ort

Der Waldbrand in der Königsbrücker Heide bei Schwepnitz ist zum größten Teil gelöscht. Das bestätigte am Freitagmorgen Einsatzleiter René Wagner. Derzeit gebe es noch einzelne Glutnester, die von mehreren Tanklöschfahrzeugen abgelöscht werden. Man rechnet damit, der der angekündigte Regen für eine weitere Entspannung der Lage sorgen wird. Dennoch ist die Situation für die Einsatzkräfte nicht minder gefährlich. Durch den Brand wurde auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz jede Menge Munition freigelegt. Immer wieder finden die Kameraden Kampfmittel. Man schätzt, dass rund 20 Tonnen scharfer Sprengstoff auf der vom Brand betroffenen Fläche liegen. Ein Großteil davon dürfte bei dem Brand in Flammen aufgegangen sein, größere Detonationen habe man vor Ort nicht festgestellt. Der Kampfmittelräumdienst war und ist auch weiterhin vor Ort im Einsatz. Für eine weitere Lageerkundung wird jetzt ein Hubschrauber der Polizei erwartet. Auch eine Spezialdrohne befindet sich vor Ort, um Glutnester mit einer Wärmebildkamera aus der Luft zu finden. Wie lange sich die Maßnahmen noch hinziehen erden ist nicht abschätzbar. Am Morgen war auch der sächsische Umweltminister Thomas Schmidt vor Ort um sich ein Bild von dem Ausmaß zu verschaffen. Er sprach mit den Feuerwehrleuten über den Einsatzverlauf und die Erfahrungen, die in diesem Schwerpunktgebiet gesammelt wurden.