Demitz-Thumitz: Feueralarm im Wohnheim

Feueralarm am Mittwoch Abend im Lehrlingswohnheim an der August-Bebel-Straße in Demitz-Thumitz. Ein schriller Alarmton ist zu hören, rote Lampen leuchten an den Eingangstüren des Gästehauses auf. Junge Männer und Frauen verlassen zügig das Gebäude, berichten von einem verqualmten Zimmer. Nun ertönen auch die Sirenen der umliegenden Feuerwehren. Keine Zehn Minuten später sind die ersten Löschfahrzeuge vor Ort. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Demitz-Thumitz gehen sofort unter schwerem Atemschutz in das Gebäude, um zu sehen, ob noch Personen eingeschlossen sind. Ebenso wird über eine Steckleiter ein zweiter Rettungsweg in das erste Obergeschoss geschaffen. Auch hier gelangt ein Trupp unter schwerem Atemschutz in die Wohnräume. Nach und nach treffen auch die Wehren aus Schmölln, Medewitz, Rothnaußlitz und Bischofswerda ein. Aus zwei Hydranten wir Wasser geholt, Schläuche bringen es zu den Fahrzeugpumpen. Während die Feuerwehrleute den Löschangriff vorbereiten, wird die Drehleiter aus Bischofswerda in Stellung gebracht. An der Gebäudefront ist extra dafür ein Stellplatz vorgesehen, an dem absolutes Halteverbot herrscht. 23 Meter Rettungshöhe kann die Drehleiter bei einer maximalen Ausladung von 12 Metern erreichen. Das dritte OG war für die Kameraden also keine schwierige Sache. So konnten die im oersten Stck eingeschlossenen zügig gerettet und ins Freie gebracht werden. Nach etwa 90 Minuten war die Übung abgeschlossen. Die Ausrichter zogen eine positive Bilanz und lobten die beispielhafte Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ortswehren. Auch die Ausrückezeiten waren tadellos. (RL)